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Die Sonntagbz schreibt: "Zwei Erfolgsmeldungen für Sm'Aesch Pfeffingen"

24.01.2010
3:0 gegen Düdingen und Vertragsverlängerung mit Nowotny
VON WILLIAM KONG
Nach dem Blitzstart von Sm'Aesch Pfeffingens NLA-Volleyballerinnen waren es Düdingens Ersatzspielerinnen, die ein Lebenszeichen von sich gaben: Mit Anfeuerungsrufen versuchten die Reservistinnen, beim Rückstand von 2:14 die internationale Startformation der Gäste (Callie Miller und Whitney Evers aus den USA, Emeli Carolina Schaffer und Ex-Sm'Aesch-Spielerin Renata Lucia Schmutz aus Brasilien sowie die Albanerin Merlin Fagu) zu wecken. Doch es half nichts - die Baselbieterinnen entschieden vor 250 Zuschauern in der Löhrenackerhalle den ersten Satz mit 25:9 souverän für sich.
DIE BASELBIETERINNEN zeigten nur im zweiten Durchgang Schwächen. Mit leichtsinnigen Fehlern ermöglichten sie dem TSV Düdingen, zu Punkten zu kommen. Doch in der Schlussphase schlossen Erin Waller und Laura Sirucek zwei Angriffe ab, und beim Satzball behändigte die 16-jährige Libera Nicole Dietrich den Aufschlag Siruceks wie eine F-Juniorin udn beförderte den Ball zum 23:25 ins Aus.
Sm'Aesch entschied auch den dritten Satz dank seines grösseren Potenzials stilsicher für sich. "Wir haben ihre Libera unter Druck gesetzt", sagte Nowotny und hatte für Castro auch noch ein Lob übrig: "Sie hat heute super serviert und war in der Annahmen stark."
ZUM ABSCHLUSS der Qualifikation reist Sm'Aesch am nächsten Sonntag nach Köniz. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Bernerinnen ihre zweite Garde einsetzen, damit sie den Baselbieterinnen auf Kosten von Kanti Schaffhausen Platz drei ermöglichen - und damit in einem möglichen Playoff-Halbfinal gegen das vermeintlich schwächere Sm'Aesch spielen.
In den vergangenen Tagen hat der Verein seine Zukunft geregelt: Trainer Nowotny hat seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert. "Wenn man so einen guten Trainer hat, bleibt das in der Schweiz nicht unbemerkt", sagte Präsident Werner Schmid. Er und der österreichische Trainer wollen in den nächsten Saison den Betrieb weiter professionalisieren: Der Trainerstab soll vergrössert werden, und zwei Profispielerinnen sollen dank eines höheren Budgets im Kader stehen.
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